Servo Weichenantrieb

 

Wir legen im Klub bei Weichenantrieben Wert auf Betriebssicherheit, Unterflurbetrieb, Herzstückpolarisierung und Zusatzschalter für Stoppstellen.
Um dies zu verwirklichen haben wir schon einiges an Weichenantrieben ausprobiert. Die kostengünstige, eierlegende Wollmilchsau war leider nicht dabei.
Hierauf haben wir uns zusammengesetzt und sind das Problem mechanisch angegangen. Es war recht schnell entschieden, dass es über Servos laufen soll.
Die Mechanik soll nicht nur den Stelldraht zur Weiche bedienen, sondern auch Mikroschalter für die Herzstückpolarisierung, sowie für Stoppstellen
und Zusatzartikel wie Signale. Das Ganze sollte auch noch gut einstellbar sein, die Position des Stelldrahts sowie der Mikroschalter.

Hier einmal die Variante zu einem Schieber. Unter dem Stellheben des Servo sowie rechts bei der Aussparung kann man den Stelldraht einlöten
oder einen etwas längeren zu einem Schieber einsetzen.


Hier einmal ein Blick auf die Mikroschalter. Die unteren zwei machen die Herzstückpolarisierung,
wobei bei der eine Schalter erst abschaltet und wenn die Stange drüben ist der zweite einschaltet (break before make).
Der Mikroschalter darüber schaltet einen Gleisabschnitt ein oder aus. So kann keine Lok in eine geschlossene Weiche fahren.

Hier ist der Stelldraht(1mm) direkt in den Messingschieber eingelötet.

Oder auch über eine Umlenkung an eine Schiebeplatte mit dem Stelldraht angeschlossen.

Unser Klubmitglied Peter Engelmann ( http://www.he-digital.de ) hat hierfür eine kleine aber sehr gute Steuerungsplatine für
zwei Servos entwickelt. Diese läst sich sowohl analog, über einen einfachen Schalter oder Digital über einen Funktionsdecoder betreiben.

Die Einstellungen der Endlagen und der Geschwindigkeit lassen sich schnell und einfach über die Schalter einstellen.
Der Programmieradapter wird über ein langes Flachbandkabel angeschlosssen. Damit lässt sich bequem die Weichenschaltung
auch über der Anlage einstellen.

Die Servoplatine besitzt zwei Funktionsweisen, bei der Einen werden die 2 Kanäle separat mit 2 Schaltern oder F-Dekoderausgängen
geschaltet, bei der Anderen wird nur ein Kanal verwendet und die Servos drehen gleichzeitig (z.B. Schranken).